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Diskussion «Phantomdiskussion um Schnittstellen und E-Governement»
Artikel 1-3 von 3



Ruedi Plaas
6. Juli 05 (17:36 Uhr)
Beitragsnummer: 514
Ich beziehe mich auf den Beitrag «Geomatiktage - Rückblick Geo-Webdienste» [503], sodann im Thema «Geodienste» [490], und den Satz hier im Beitrag von Hern Keller, «...dass nur noch von einer Firma zugelassene Software ausgeführt werden kann».

Den Gedanken "von zugänglichen und wiederverwendbaren Geo-Webdiensten entfernt zu sein" will ich bestätigen, und die Frage aufwerfen, woran es liegt: an der Gesetzesgrundlage, der Strategie des Bundes, Mangel an Produzenten (SW-Firmen mit GIS-Entwicklung) und freien Mitarbeitern, mangelnde Zusammenarbeit der Produzenten?
Denn auf Anfragen an die GIS-Stelle in Schaffhausen kam keine Antwort zur Situation (ein Bericht für das Jahr 2003 war zwar angesagt).
Meine bisherige Beobachtung bringt mir den Gedanken - wie hier im ersten Beitrag erwähnt - "Sonderzüglein" von Produzenten, d.h. gegenseitiges Koordinieren, technische Informationen unter den Produzenten abgleichen, scheint zurückhaltend abzulaufen.

Ja, bin ich nur ein neugieriger Kritiker, oder welche Anregungen dürfen wir entgegennehmen, um die Entwicklung und kooperative Inbetriebnahme der GDI zu fördern?


Ruedi Plaas
18. Mai 05 (16:06 Uhr)
Beitragsnummer: 458
Schnittstellen und Interoperabilität hatten mich kürzlich beschäftigt durch die Bekanntgabe [1] der gemeinsamen Neuentwicklung Single Sign-On von Sun und Microsoft. Dadurch wird eine Zusammenfügung von Sun Java Enterprise und Windows Server bereitgestellt.

Es scheint eine Strategie der beiden Konzerne (Sun, MS) gegenüber IBM zu sein, doch denke ich an den technischen Hintergrund: Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Systemen sind machbar.
So brauchen wir diese Entwicklungen, und bestimmt sind sie besonders wichtig in Verbindung mit Open Source Produkten. Wer hat sie, woher sollen sie bezogen werden?

[1]
[de.internet.com/index.php?id=2035634§ion=Topstories]

Stefan Keller
21. März 04 (17:26 Uhr)
Beitragsnummer: 129
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) äusserte sich zur Diskussion im Kartellverfahren gegen Microsoft: [www.heise.de/newsticker/meldung/45857].

Die FSFE sieht darin eine "Phantomdiskussion". Eine wirkliche Bedrohung sei eine Kombination von (...) Windows XP. Das könne dazu genutzt werden, dass nur noch von einer Firma zugelassene Software ausgeführt werden kann. "Regelrecht staatsgefährdend" würden die Möglichkeiten aber im E-Government (...).

Was meinen Sie dazu? Offensichtlich sind Schnittstellen (und zusätzlich auch Open Source-Teile) wichtiger denn je...



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